Licht, das durchs Dunkel bricht

Aphorismen und Denksprüche

 

Christa Schyboll

„Licht, das durchs Dunkel bricht“

Alojado Publishing
ISBN 978-3-8442-9364-7

E-Book

 

 

 

 

 

Meine Aphorismen-Trilogie beginnt mit dem Band

 

„Licht, das durchs Dunkel bricht“.

 

Warum, so wurde ich gefragt, schreibe ich diese Aphorismen? Wie kommen sie zustande und was bringen sie mir selbst? Kurz gesagt: Lebensfreude!

 

Lebensfreude ist ein Elixier, das den ganzen Menschen durchflutet und Kräfte schenkt. Geisteskräfte, intensive Gefühle und genaues Beobachten von menschlichem Verhalten sind Werkzeuge, die oft komplizierten Interaktionen im Menschsein besser zu verstehen. Daraus folgt u.a. auch, dass man sich vielen Widrigkeiten des Lebens besser gewappnet fühlt, weil man absurde Zusammenhänge schneller durchschaut - wenngleich das Leben vielfältig und schöpferisch genug ist, uns auch bei aller Vorausschau immer wieder neu zu überraschen und herauszufordern.

 

"Wie kommen all diese vielen Sprüche zustande?", wurde ich schon häufiger gefragt.

 

Es sind blitzschnelle Einschüsse aus einem Metaraum, der gewiss nicht nur allein im Hirnareal zu orten ist. Ich selbst vermute dahinter eine Kombination aus Erfahrung, Erleben, Beobachten, Fühlen, Denken und Handeln. Dort findet ein feines Spiel mit Verknüpfungen und Synthesen statt, die die Phantasie ebenso beflügeln, wie die Ideen.

 

Dabei kommen Tiefe,  Sinn  und Humor nicht zu kurz. Letzterer gebärdet sich dabei hin und wieder gern "schwarz" und erinnert ein wenig an die gute englische Art.

 

Hier ein paar kleine Auszüge aus meinem obigen ersten Band der Triologie:  

 

„Warum das Messen der Zeit, wenn nicht einmal zwei Menschen auf die gleiche Weise ticken?“

 

 

„Wer Regeln verletzt, ohne sie besonders gründlich dabei gebrochen zu haben, ist in gewisser Weise ein Dilettant.“

 

 

„Ernüchternde Gedanken sind in manchen Fällen vergleichbar mit Drogenentzug.“

 

 

„Auch schwere Zeiten haben die Verpflichtung, ihre Minuten im Sechzigsekundentakt ordentlich einzuhalten.“

 

 

„Schlimme Ereignisse sollten uns nicht verführen zu denken, es könne nicht noch viel schlimmer kommen.“

 

 

„Manche Männer starren Frauen ähnlich fasziniert an wie den Zünder eines Blindgängers vor seiner Entschärfung.“

 

 

„Die Grenzen des Wissens zu erweitern bedarf völlig anderer intellektueller Voraussetzungen, als die Grenzen des Unwissens zu erweitern.“

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
(c) Christa Schyboll, 2017